Neueröffnung
Sie eröffnen. Wann die Kasse dran ist
Bei einer Neueröffnung ist die Kasse selten das, woran zuerst gedacht wird, und fast immer das, was am Ende drängt. Der Einbau dauert meist ein halber bis ganzer Tag. Was davor liegt, dauert länger, und das ist der Teil, den man nicht nachholen kann.
Tragen Sie ein, wann Sie aufmachen wollen. Dann sehen Sie, was bis wann zu tun ist, und können abhaken, was erledigt ist.
Wann machen Sie auf?
Ohne Datum steht der Plan mit den Abständen da, also „acht Wochen vorher" statt einem Kalendertag. Das Feld ändert nur die Anzeige, es wird nichts gespeichert, was diesen Rechner verlässt.
Von hinten gerechnet
Die Reihenfolge steht fest, die Abstände sind Erfahrungswerte. Zwei Punkte sind keine Empfehlung, sondern Pflicht: die Meldung an das Finanzamt und die Verfahrensdokumentation. Sie sind entsprechend gekennzeichnet.
Zwölf Wochen vorher
Acht Wochen vorher
Sechs Wochen vorher
Drei Wochen vorher
Zwei Wochen vorher
Innerhalb eines Monats nach Anschaffung
Pflicht
Eine Woche vorher
Drei Tage vorher
Pflicht
Eröffnungstag
Zwei Wochen danach
Der Plan deckt nur die Kasse ab. Gewerbeanmeldung, Konzession und Hygieneschulung laufen daneben und gehören zu Ihrem Steuerberater oder zur Gemeinde.
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe
Die Kasse wird bestellt, wenn der Rest fertig ist. Zehn Tage vor der Eröffnung, wenn Küche, Möbel und Personal stehen. Dann kommt die Karte am Abend vor dem Einbau, und wir legen sechzig Artikel unter Zeitdruck an.
Das geht meistens gut und ist trotzdem vermeidbar. Was dabei untergeht, sind die ruhigen Entscheidungen: welches Tastenlayout zu Ihrem Ablauf passt, wo der Bondrucker stehen sollte, ob sich ein Handheld lohnt. Diese Fragen beantwortet man nicht sinnvoll zwischen Möbellieferung und Personalgespräch.
Der zweite Fehler kommt später und kostet mehr. Die Meldung an das Finanzamt wird vergessen, weil in den ersten Wochen anderes ansteht. Die Frist von einem Monat läuft trotzdem. Deshalb steht sie oben im Plan und nicht am Ende.
Was mich Gründer fragen
- Wie früh sollte ich mich melden?
- Sobald die Karte in Umrissen steht, also rund 12 Wochen vor der Eröffnung. Der Grund ist nicht der Einbau, der dauert einen halben bis ganzen Tag. Der Grund sind Lieferzeiten und die Artikelanlage, und beides lässt sich nicht beschleunigen, indem man später anfängt.
- Ich mache in drei Wochen auf. Ist das zu spät?
- Nicht zwangsläufig. Rufen Sie an, dann sage ich Ihnen am Telefon, ob es geht. Was in so einem Fall hilft: eine fertige Karte, ein einfacher Aufbau mit einem Kassenplatz und die Bereitschaft, den Probelauf auf einen Abend zu legen.
- Brauche ich am ersten Tag schon alles?
- Die Kasse mit Sicherungseinrichtung und Belegausgabe muss stehen, das ist Pflicht ab dem ersten kassierten Euro. Handhelds, Küchenmonitor oder ein zweiter Kassenplatz können später dazukommen, ohne dass etwas getauscht wird.
- Was kostet der Termin im Rohbau?
- Nichts. Ich sehe mir an, was Sie vorhaben, und sage Ihnen, was ich einrichten würde. Daraus entsteht ein Angebot oder auch nicht. Bei einer Neueröffnung ist es mir lieber, früh dabei zu sein, weil sich später manches nur noch mit Aufwand ändern lässt.
Der erste Schritt ist ein Anruf
Bei einer Neueröffnung ist ein Telefonat meist schneller als der Konfigurator, weil sich vieles noch ändert. Sagen Sie mir, was für ein Betrieb es wird und wann Sie aufmachen wollen, dann sortieren wir den Rest.
Wenn Sie es lieber schriftlich haben: Der Konfigurator fragt in ein paar Schritten ab, was ich für ein Angebot brauche. Welche Betriebsart die Ihre ist, klärt die Übersicht der Betriebsarten.
Die Angaben zu Fristen geben den Stand vom August 2026 wieder und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Ob Ihr Betrieb weitere Pflichten hat, klären Sie mit Ihrem Steuerberater. Für Rückfragen erreichen Sie mich auch per E-Mail.