
Das System · SCHULTES bluepos®
Das System hinter der Kasse
Ich führe genau ein Kassensystem. Das ist eine Entscheidung und kein Mangel an Auswahl. Wer fünf Systeme im Angebot hat, kennt keines davon so gut, dass er Ihnen am Telefon sagen kann, woran es gerade liegt.
Das System heißt SCHULTES bluepos®. Was es kann, steht weiter unten. Interessanter ist zuerst, wer dahintersteht.
SCHULTES sitzt in Wuppertal, nicht in einer Cloud
Die SCHULTES Microcomputervertriebs-GmbH & Co. KG entwickelt seit 1981 Kassensysteme und wird heute in zweiter Generation geführt. Über 100.000 Installationen sind im Einsatz. Entwicklung und Fertigung finden in Deutschland statt.
Für Sie ist daran ein Punkt wichtiger als die Zahlen. Wenn an Ihrer Kasse etwas ist, das ich nicht lösen kann, sitzt der Hersteller in Wuppertal und ist telefonisch erreichbar. Das ist bei Systemen, deren Anbieter in einem anderen Zeitzonenbereich sitzt, anders.
bluepos® wird ausschließlich über autorisierte Fachhändler verkauft, in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und den Niederlanden. Sie können es nicht online bestellen, und es gibt keinen Verkauf ohne jemanden, der es einrichtet. Ich bin zertifizierter Systempartner.
Warum ich nicht drei Systeme anbiete
Ein Händler mit mehreren Systemen im Regal verkauft Ihnen das, an dem er am meisten verdient, oder das, das er zuletzt geschult bekommen hat. Beides hilft Ihnen nicht.
Ich kenne dieses eine System seit Jahren und weiß, was es kann und wo es an Grenzen stößt. Wenn Ihr Betrieb etwas braucht, das bluepos® nicht gut löst, sage ich Ihnen das. Es hat wenig Sinn, Ihnen eine Kasse einzubauen, mit der Sie nach vier Wochen unzufrieden sind, und mich dann nicht mehr ans Telefon zu trauen.
Die Sicherungseinrichtung steckt im Gerät
Das ist der technische Punkt, an dem sich bluepos® von vielen Cloudkassen unterscheidet. Die technische Sicherheitseinrichtung ist ein Hardware-Modul und sitzt an der Kasse selbst. SCHULTES nennt dafür die zertifizierte TSE von Swissbit.
Praktisch heißt das, dass jeder Vorgang lokal signiert wird. Fällt das Internet aus, kassieren Sie weiter, der Gast bekommt seinen Beleg, und die Aufzeichnung bleibt gesetzeskonform. Was ohne Verbindung nicht geht, sind die Dinge, die naturgemäß eine brauchen: Kartenzahlung, Onlinebestellungen und der Blick auf die Zahlen von zu Hause.
Das System ist darauf ausgelegt, die Anforderungen der Kassensicherungsverordnung zu erfüllen und die Aufzeichnungen so zu führen, dass sie den GoBD entsprechen. Ob Ihre Kassenführung am Ende ordnungsgemäß ist, hängt aber auch daran, wie im Betrieb damit gearbeitet wird. Das beurteilt Ihr Steuerberater, nicht der Hersteller und nicht ich. Was zu tun ist, wenn das Modul einmal ausfällt, steht unter TSE ausgefallen.
Was in einem kleinen Betrieb tatsächlich vorkommt
bluepos® kann erheblich mehr als das hier. Diese Liste ist das, was ich in Bistros, Imbissen, Cafés, Eisdielen, Bars und Foodtrucks wirklich einrichte.
- Kassenplatz mit eigener Oberfläche
- Nach Ihrem Sortiment sortiert, nicht alphabetisch. Das ist der Teil, der über die Geschwindigkeit in der Stoßzeit entscheidet.
- Tischplan und Bereiche
- Innen, Terrasse, Theke. Jeder Bereich mit eigener Nummerierung, damit abends klar ist, wo noch etwas offen ist.
- Bedieneranmeldung
- Über Schloss, Chip oder Code. Grundlage dafür, dass sich eine Differenz später einer Schicht zuordnen lässt. Mehr dazu unter Bedienerkonten und Stornos.
- Handhelds für die Bestellung am Tisch
- Lohnt sich vor allem dort, wo der Weg zwischen Tisch und Theke lang ist, also meistens auf der Terrasse.
- Küchendrucker oder Küchenmonitor
- Der Drucker ist robuster, wenn es fettig wird. Der Monitor spart Papier und zeigt, was noch offen ist.
- Bondrucker, Kassenlade, Kundendisplay
- Die Grundausstattung an der Theke. Der Bondrucker gehört dorthin, wo die Ware übergeben wird.
- Waage mit Kassenanbindung
- Nur nötig, wo nach Gewicht verkauft wird. Das Gewicht geht direkt in die Buchung, ohne Abtippen.
- Kartenzahlung am selben System
- Der Betrag wird nicht abgetippt, sondern übergeben. Das spart die häufigste Fehlerquelle beim Kassieren.
Was es außerdem gibt und wann es sich lohnt
Alles hier lässt sich nachrüsten, ohne die vorhandene Kasse zu tauschen. Das ist der Grund, warum ich modulare Systeme verkaufe. Sie fangen klein an und ergänzen, wenn der Betrieb es verlangt.
| Modul | Wann es sich lohnt |
|---|---|
| Zweiter Kassenplatz | Sobald zwei Leute gleichzeitig kassieren und einer wartet |
| Selbstbedienungsterminal | Bei hohem Durchsatz und knappem Personal an der Theke |
| Rufsystem oder Pager | Wenn Gäste an der Theke abholen statt am Tisch bedient zu werden |
| Anbindung an Lieferplattformen | Sobald das zweite Tablet auf der Theke stört |
| Gutscheine und Wertkarten | Wenn Stammgäste danach fragen, meist im Café |
| Online-Speisekarte und Reservierung | Bei Betrieben mit fester Karte und Tischbetrieb |
| Mehrere Standorte mit einem Artikelstamm | Ab dem zweiten Laden oder dem zweiten Truck |
Cloud oder lokal, das entscheiden Sie
Über den Cloud-Dienst des Herstellers rufen Sie Tages- und Umsatzberichte auch von unterwegs ab, es gibt dafür eine App. Für Betriebe, in denen der Inhaber nicht jeden Tag selbst hinter der Theke steht, ist das der meistgenutzte Teil des ganzen Systems.
Nötig ist es nicht. Wer die Kasse rein lokal betreiben will, kann das, und der Kassenbetrieb selbst hängt ohnehin nicht daran. Die Übergabe an den Steuerberater läuft über den Export im DSFinV-K-Format, den Ihr Steuerberater über DATEV einliest.
Was auf dieser Seite bewusst fehlt
bluepos® wird auch im Einzelhandel, in der Hotellerie und bei Dienstleistern eingesetzt, von der Bäckerei über den Hofladen bis zum Friseursalon. Auf bistrokassen.de geht es ausschließlich um kleine Gastronomie, deshalb steht davon hier nichts.
Wenn Sie neben dem Lokal noch einen Laden führen oder aus einer anderen Branche kommen, sind Sie bei der Hauptseite besser aufgehoben. Dort steht der ganze Rest.
Was zum System gefragt wird
- Kann ich bluepos® auch woanders kaufen?
- Nein, nicht online und nicht im Elektronikmarkt. SCHULTES vertreibt ausschließlich über autorisierte Fachhändler. Das heißt für Sie, dass zum System immer jemand gehört, der es einrichtet und danach erreichbar ist. Es heißt auch, dass Sie Preise nicht in einem Onlineshop vergleichen können, sondern ein Angebot brauchen.
- Bin ich an einen Vertrag gebunden?
- Beim Kauf nicht, das System gehört Ihnen. Bei der Miete gibt es eine Laufzeit, und die steht im Angebot, bevor Sie unterschreiben. Verträge mit automatischer Verlängerung, die man ein halbes Jahr vorher kündigen muss, gibt es bei mir nicht.
- Was ist, wenn ich in zwei Jahren erweitern will?
- Dann kommt die Erweiterung dazu und die vorhandene Kasse bleibt. Ein zweiter Platz, ein Küchendrucker, Handhelds oder ein Terminal lassen sich nachrüsten. Bei jeder Erweiterung ändert sich der gemeldete Gerätebestand, die Mitteilung an das Finanzamt gehört also dazu. Daran denke ich mit.
- Bekomme ich Aktualisierungen der Software?
- Bei der Miete sind laufende Aktualisierungen enthalten. Beim Kauf richtet es sich nach dem, was im Angebot vereinbart ist, und das steht dort ausgeschrieben. Wenn eine Gesetzesänderung eine Anpassung nötig macht, melde ich mich von selbst, statt zu warten, bis es jemand merkt.
- Läuft das System auf meiner vorhandenen Hardware?
- Manchmal. Ob sich vorhandene Drucker, Laden oder Terminals weiterverwenden lassen, sehe ich mir beim Termin an. Wo es geht, spart es Geld. Wo Geräte am Ende ihrer Lebensdauer stehen, sage ich Ihnen das, statt sie mitzuschleppen und in einem Jahr doch zu tauschen.
Ansehen ist besser als lesen
Ich zeige Ihnen das System bei einem Termin im Betrieb, an Ihrer Theke und mit Ihren Artikeln. Danach wissen Sie, ob die Oberfläche zu Ihrem Ablauf passt, und das lässt sich auf einer Website nicht klären.
Wenn Sie vorher einen Zuschnitt wollen, beschreiben Sie mir Ihren Betrieb im Konfigurator. Das dauert keine drei Minuten.
Angaben zum Hersteller nach schultes-kassen.de, abgerufen im August 2026. bluepos® ist eine Marke der SCHULTES Microcomputervertriebs-GmbH & Co. KG.